SV Blau Gelb 90 Sonnewalde – SG Züllsdorf 2:1 (1:0)

Wie schon in der vergangenen Saison traf, unsere Mannschaft im ersten Saisonspiel auf die erste Mannschaft des SV Blau Gelb 90 Sonnewalde. Nach dem gewonnenen Spiel in der Vorrunde des Kreispokals in Lausitz, stand nun die erste große Bewährungsprobe für das neue Trainergespann Stamm/Hainke an. Diese sollte es eigentlich bereits in der vergangenen Woche in der 1. Hauptrunde des Kreispokals gegen die erste Vertretung des SV Aufbau Oppelhain geben, musste jedoch abgesagt werden (eine ausführliche Erläuterung hierzu erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt).

Von Beginn an übernahmen die Gastgeber die Kontrolle über das Spielgerät und versuchten die Züllsdorfer Abwehrreihen zu umspielen. Züllsdorf, mit einigen Veränderungen im Mannschaftsgefüge, brauchte zunächst einige Zeit um ins Spiel zu finden. Dies gelang gegen die couragierten Sonnewalder jedoch nur mäßig. Die Zuordnung im Mittelfeld war oftmals nicht optimal, sodass der Gegner stets Platz zum Agieren hatte. Das Passspiel unserer Spieler war zudem oftmals zu unpräzise, sodass sie von den Gegnern konsequent abgefangen wurden. So war es schließlich auch ein Fehlpass, der zur verdienten 1:0-Führung für den Gastgeber durch den Kapitän A. Gröss führte. Nach dem Gegentreffer wirkte unsere Mannschaft insgesamt konzentrierter. Zum Ende der ersten Halbzeit ergab sich für E. Kirchhoff nach einem langen Ball aus dem Halbfeld die größte Chance um auszugleichen. Den strammen Schuss des Züllsdorfer Läufers konnte der Sonnewalder Schlussmann jedoch mit einer Glanzparade sehenswert parieren. Auch ein indirekter Freistoß innerhalb des Strafraumes konnte nicht zum Ausgleich genutzt werden. Kurz vor der Halbzeit musste der bis zu dem Zeitpunkt gut auftretende Züllsdorfer Akteur, T. Kirchhoff, verletzt ausgewechselt werden.

Nach der Halbzeit wandelte sich das Erscheinungsbild unserer Mannschaft. Mit sichtlich mehr Mut und einem sicheren Auftreten gelang es nun, dass Spiel ausgeglichener zu gestalten. Lücken im Sonnewalder Abwehrverbund konnten ausgemacht und in Abschlüsse umgemünzt werden. Nach einem steilen Pass von F. Richter in die Spitze, nutze C. Lehmann die Verwirrung der Sonnewalder Hintermannschaft über ein mögliches Abseits aus und schob die Kugel sicher zum Ausgleich ein (57. Spielminute). In der Folge sahen die Züllsdorfer ihre Chance, dass Spiel für sich zu entscheiden und drückten nunmehr auf die Führung. Sonnewalde tat sich in dieser Phase sichtlich schwer. Die Versuche des Gegners, lange Bälle in den Züllsdorfer Strafraum zu schlagen, wurden vom wachsamen Hintermann gut abgefangen. In der 75. Spielminute sollte zu Leiden der Züllsdorfer zur Entscheidung führen. Nach einer Standardsituation kam V. Muth an den Ball und setzte sich sehenswert durch die Züllsdorfer Abwehr durch. Seinen Schuss brachte er für den Züllsdorfer Torwart unhaltbar im Tor unter. Kurz vor dem Ende der Partie hatten die Gastgeber nochmals eine gute Chance um zu erhöhen. Wiedermals war es ein Freistoß vor dem Strafraum, der für Angst sorgte. Den strammen Schuss an der Mauer vorbei, konnte jedoch der Züllsdorfer Schlussmann mit einem zünftigen Hechtsprung parieren. Bis zum Ende waren die Stamm/Hainke-Schützlinge bemüht, den Rückstand aufzuholen, sollten es jedoch nicht mehr schaffen.

Insgesamt sahen die Zuschauer ein spannendes Kreisligaspiel. Auch die Schiedsrichterleistung ist zu erwähnen! Bis auf wenige Kleinigkeiten führte der Unparteiische sehr souverän durch die 90 Minuten. Dabei wahrte er auch stets in strittigen Situationen die Ruhe. Besonders die zweite Halbzeit macht Mut, um schon bald den ersten Dreier einfahren zu können. Kommenden Sonntag trifft unsere Erste auf den SV Blau-Weiß 19 Lichterfeld. Anstoß ist um 14.00 Uhr im heimischen Pappelstadion.


Unsere zweite Mannschaft durfte sich schon am ersten Spieltag über den ersten Dreier freuen. Gegen neun Uebigauer sorgte S. Röhner für die zwei entscheidenden Glanzpunkte. Kommenden Sonntag tritt unsere Zweite bei unseren Freunden der SG Malitschkendorf an. Anstoß ist ebenfalls 14.00 Uhr in Malitschkendorf.