Einbau einer Kegelautomatik in die Kegelhalle

Im Jahr 1989 erhielten die Kegler von der Gemeinde das Angebot, eine Kegelautomatik zu bekommen. Diese schlugen das Angebot natürlich nicht aus und so erwarb die Gemeinde diese Anlage. In der Folge wurde mit Hilfe von Fachleuten umliegendeder Betriebe die Kegelautomatik in Eigenleistung eingebaut. Im Mai 1990 war die Anlage schließlich betriebsbereit und wartete auf deren Nutzung.

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Eigentlich sollte nun der Kegelbetrieb in gewohnter Weise fortgeführt werden, doch es kam leider anders. Der Trainingsbetrieb wurde nur zögerlich wieder aufgenommen und die Beteiligung ging in wenigen Wochen – vor allem bei den Männern – wieder gegen null. Die Frauen trafen sich noch zum Freizeitkegeln, aber an einem Punktspielbetrieb war nicht zu denken. Aus diesem Grund erfolgte die Abnahme der Anlage auch erst ein Jahr später. Ursachen dafür gab es sicher viele. Eine der Wichtigsten war aber wohl der bevorstehende Beitritt an die Bundesrepublik und die daraus resultierenden Veränderungen in der ostdeutschen Wirtschaft. Die Umstrukturierung der Betrieb, Sorge um den Arbeitsplatz und die allgemeine Ungewissheit über die eigene Zukunft ließen nur wenig Raum für Freizeitbeschäftigung. So wurde die Kegelbahn noch bis Mitte der 90er Jahre von den Frauen genutzt, hörten dann aber auf, weil die Anlage immer störanfälliger wurde.